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04.12.2014

Stadt plant Bildungshaus für die Nordweststadt

Ende 2015 verlässt das Sozialrathaus das Nordwestzentrum – was geschieht hinterher mit dem leerstehenden Gebäude? Die Stadt will eine soziale Nutzung bewahren und verhandelt unter anderem über Konzeption und Niederlassung eines Bildungshauses.

Das Nordwestzentrum wird sich in den kommenden Jahren stark verändern – jedenfalls was seine soziale Funktion angeht: Ende 2015 nämlich wird das Sozialrathaus Nordweststadt mit dem Sozialrathaus Am Bügel im Mertonviertel zusammengelegt. Die Stadt will durch die stadtweite Fusion mehrerer weiterer Sozialrathäuser rund 550 000 Euro an Ausgaben einsparen (wir berichteten). Schon Monate vorher, Ende Mai 2015, läuft zudem der Mietvertrag des Bibliothekzentrums Nordweststadt aus. Verliert das Nordwestzentrum also seine soziale Relevanz?

Die Grünen im Ortsbeirat 8 (Niederursel, Nordweststadt, Heddernheim) betonen jedenfalls nun in einem Antrag an den Magistrat, dass das Nordwestzentrum „sozialer Mittelpunkt seines Wohnumfelds“ bleiben sollte. Konkret bringen sie deswegen die Zukunft des Bibliothekzentrums, die Pläne für ein Bildungshaus der Frankfurter Volkshochschule (VHS) und eine mögliche Ausweitung des Kinderzentrums Nidaforum 7 in Zusammenhang mit dem leerstehenden Gebäude nach dem Auszug des Sozialrathauses. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Erik Harbach sieht durch den Leerstand nämlich „einen günstigen Moment“ gekommen, um diese bereits installierten Einrichtungen „besser zu gestalten“ oder „neu anzubieten“: „Die Bücherei ist stark nachgefragt und sollte ausgedehnt werden. Außerdem ist das Kinderzentrum sehr wichtig. Es wäre toll, wenn es ausgebaut würde“. Ein „Volkshochschul-Stützpunkt“ wäre ebenfalls zu begrüßen.



Sorgen macht sich Harbach jedoch, weil er weiß, dass die Verwaltungsgesellschaft des Nordwestzentrums einer weiteren sozialen Nutzung zwar „wohl geneigt“ sei, dennoch aber „angemessene Mieten“ einnehmen wolle. Gleichzeitig müsse die Stadt nämlich wegen ihrer finanziellen Lage „auf Heller und Pfennig“ achten. „Das könnte deswegen schief gehen“, fürchtet Harbach.

Noch nichts entschieden

Alfred Gangel, Leiter des Liegenschaftsamts, bestätigt gegenüber dieser Zeitung, derzeit in Verhandlungen über Mietpreise und Bedingungen mit dem Nordwestzentrum zu stehen. Weil aber alles „noch im Flusse“ sei, könne er keine konkreten Aussagen über die Art und Weise der Neustrukturierung städtischer Angebote treffen: „Vieles wurde angestoßen, aber es ist noch nichts unterschriftsreif.“

Die Möglichkeit, ein Bildungshaus zu installieren, das aus einer Kooperation zwischen VHS und Bibliothekszentrum hervorgehen würde, sei allerdings „eine Idee, die wir schon lange verfolgen. Das könnte eine Variante sein, um das leerstehende Gebäude umzunutzen“, so Gangel. Insgesamt würden im Moment nutzbare Flächen ermittelt, um zu sehen, wie bestehende Strukturen des städtischen Angebots vereint werden könnten. In jedem Fall werde das Kinderzentrum bleiben.

Bibliothek bleibt

Etwas konkreter wird Sabine Homilius, Leiterin der Stadtbücherei: „Es ist unabdingbar, das Angebot der Stadtbücherei zu behalten, weshalb wir in jedem Fall über den 31. Mai 2015 in der Nordweststadt vertreten sein werden“, sagt sie: „Wahrscheinlich im Nordwestzentrum.“ Das bisherige Gebäude habe allerdings hohen Sanierungsbedarf, weshalb es ein nahe liegender Gedanke sei, gemeinsam mit der Volkshochschule ein Gebäude zu beziehen. Die VHS, meint Homilius, sei als „Anbieter von Bildung“ schließlich ein „genuiner Partner“ – von einer Zusammenarbeit könnten beide Seiten profitieren und sich „gegenseitig befruchten“, weil das Angebot der VHS zusätzlich auf personengestütztem Lernen basiere. „Unglaublich lange“ verhandle man daher schon mit der Volkshochschule über eine „von beiden Seiten gewünschte engere Verzahnung“. Wann und ob diese zustande käme, hänge aber von den Verhandlungsergebnissen des Liegenschaftsamts ab.

Der Ortsbeirat 8 tagt heute, 4. Dezember, ab 20 Uhr im Bürgerhaus Nordweststadt, Walter-Möller-Platz/Nidaforum 2.

Artikel Frankfurter Neue Presse vom 04.12.2014. Von Thorben Pehlemann

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