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17.12.2014

Schulsozialarbeit: Lehrer protestieren gegen Kürzung

Mit einer Resolution setzt sich das Kollegium der Ernst-Reuter-Schule (ERS) II für die Erhaltung der Schulsozialarbeit in ihrer bisherigen Form ein.

Die vom hessischen Kultusministerium beschlossene Umsteuerung in der Finanzierung aller vom Land geförderten Schulsozialarbeitseinrichtungen auf Mittel für unterrichtsunterstützende sozialpädagogische Fördermaßnahmen (USF) und der damit verknüpfte Wegfall der bisherigen Landeszuschüsse wird entweder zur Kürzung der unterrichtsunterstützenden sozialpädagogischen Förderung für die Schule oder zur Reduktion der inhaltlichen Arbeit von Schulsozialarbeit führen. Beide Planvarianten werden vom Kollegium der ERS II abgelehnt. Schulsozialarbeit sei bewusst als unterrichtsunabhängiges Angebot zur Unterstützung in der Schule installiert und kann demnach nicht konkurrierend mit anderen unterrichtsunterstützenden Maßnahmen der Schule gesetzt werden.

Sozialer Frieden, eine immense Integrationsleistung, der Erfolg von Schülern – fast 90 Prozent besuchen nach der 10. Klasse eine weiterführende Schule – und die geringe Zahl von Schulabbrechern sind Indikatoren für gelungene Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit und Schule.

Eine willkürliche Herauslösung einzelner Prozesse würde das erfolgreiche System der Schulsozialarbeit in der ERS II insgesamt beschädigen. Dies wäre nicht vom Kinde her gedacht, was sich die Bildungspolitik ja so gerne auf die Fahnen schreibe.




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