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04.08.2017

CDU: Stadtteil im Norden wird ´´keine Betonburg´´

Auf dem freien Areal sollen 11.500 Wohneinheiten entstehen. Die CDU empfindet es deshalb als besonders wichtig, genügend Freiraum einzuplanen.

Großzügig angelegte Parks, Kaltluftschneisen fürs Klima, eine gute Mischung aus Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäusern und eine schon vorher geschaffene Infrastruktur wie weiterführende Schulen, Kindergärten, Sportanlagen: Das fordert die Frankfurter CDU in einer Pressemitteilung zum geplanten Stadtteil zwischen Niederursel und Oberursel.

„Das neue Viertel wird keine Betonburg werden“, verspricht Dr. Nils Kößler, Vorsitzender des Fachausschusses Stadtentwicklung der Konservativen. „Gerade weil die Flächen im Frankfurter Stadtgebiet knapp sind, muss das richtige Gleichgewicht zwischen Wohnen und Grün beachtet werden.“

Auf dem freien Areal beidseits der Autobahn A 5, das im Osten von den Stadtteilen Niederursel und Praunheim sowie im Westen von der Stadtgrenze umfasst wird, könnten bis zu 11 500 Wohneinheiten entstehen. Deshalb ist es laut Kößler besonders wichtig, genügend Freiraum einzuplanen und die für das Stadtklima wichtigen Auen entlang von Urselbach und Steinbach zu erhalten.

Ein qualitätsvolles Wohnungsangebot für die bürgerliche Mittelschicht und 30 Prozent der Flächen für geförderten Wohnungsbau sind weitere Forderungen des Stadtverordneten. Er betont zudem, dass es mit der CDU auch in Zukunft landwirtschaftlich genutzte Flächen im Nordwesten geben werde.

Kößler plädiert für eine gemeinsame Planungsgesellschaft mit den Nachbarkommunen, um die Zusammenarbeit in der Region zu fördern.



Artikel Frankfurter Neue Presse, vom 04.08.2017.

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