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14.05.2018

Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner geht weiter

Nachdem das Grünflächenamt bereits Anfang Mai den Eichenprozessionsspinner im Frankfurter Stadtwald vorsorglich bekämpft hat, ist nun das Stadtgebiet dran. An Straßen, Schulhöfen und Spielplätzen sollen in den nächsten Tagen die Raupen mit dem komplizierten Namen mit einem biologischen Spritzmittel besprüht werden. Das ist für Menschen völlig unbedenklich, teilt das Grünflächenamt mit.

Der Eichenprozessionsspinner befällt ausschließlich Eichen. An den Stämmen baut die Raupe kompakte Nester und frisst die frischen Eichenblätter. Die langen Haare der Raupe können beim Menschen Hautausschläge, Juckreiz oder Husten hervorrufen. Auch der Kontakt mit den Nestern kann zu solchen Reaktionen führen.

Falls Bürger und Bürgerinnen Raupen oder ein Nest entdecken, sollten sie sich umgehend beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069/212-30991 oder beim Umweltamt unter der Rufnummer 069/212-39100 melden. Auf gar keinen Fall sollten Tiere oder Nester selbst beseitigt werden.

Nicht zu verwechseln ist der Eichenprozessionsspinner übrigens mit der Gespinstmotte, die zurzeit Bäume und Sträucher mit großen, weißen Spinnweben umhüllt und für Pflanzen und Menschen ungefährlich ist.




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