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19.08.2008

Zehntscheunenfest: Schon der Auftakt war der Hammer, was dann folgte, waren Knaller

Dass die Praunheimer wissen, wie man Feste feiert, haben sie bei der 24. Auflage des Zehntscheunenfests erneut unter Beweis gestellt. Bei trockenem Wetter strömten Tausende von Menschen über die Festmeile, die sich von der Graebestraße bis zum Festzelt zwischen Altarm und Nidda zog. Vor allem die Musik von Roy Hammer & den Pralinées und Fullstop brachte die Stimmung zum Kochen: Die Festbesucher standen zuweilen auf den Tischen.

Wer mit lauter Musik nichts anfangen kann, ist auf dem Zehntscheunenfest am Samstagnachmittag richtig. Im Kirschgarten hinterm Pfarrhaus herrscht eine gemütliche Atmosphäre: Einige Menschen grüßen im Vorbeigehen, andere umarmen sich, als sie sich treffen. Die besten Plätze sind schon weg, denn in einer knappen Stunde fängt die Musik an. Dann wird der Hof proppenvoll sein, dann werden die Besucher dicht gedrängt bis zum Tor stehen. Kein Wunder, schließlich ist das Zehntscheunenfest des Bürgervereins das größte Fest in Praunheim und Umgebung.

Seit mehr als zwanzig Jahren dabei ist eine Gruppe älterer Damen, die sich über die Nachmittagssonne vor der Zehntscheune freut. «Früher waren wir immer mit den Kindern und unseren Ehemännern hier, heute kommen wir allein – einer muss ja die Stellung halten», scherzt eine der Frauen. «Ich kenne hier jedes zweite Gesicht, das Fest ist eben ein richtiger Treffpunkt für Praunheimer», sagt ihre Sitznachbarin. Ob sie wegen der Musik gekommen sind? Die Seniorinnen lachen: Nein, wenn die Musik beginne, seien sie wieder weg. «Das ist nichts mehr für uns.» Gemütlich einen Schoppen trinken, dazu Kartoffelpuffer essen, reicht ihnen, dann geht’s ab nach Hause.

«Ursprünglich sollte das Fest erst am frühen Abend beginnen, aber die Menschen kommen erfahrungsgemäß schon ab 14 Uhr», berichtet Wilfried Windecker, Chef des Bürgervereins, achselzuckend. Deshalb werde an den Ständen schon von 15 Uhr an verkauft. «Dabei wollen wir gar kein Kinderfest machen, sondern ein gehobenes Fest für Erwachsene.»

Ein Kinderfest ist das Zehntscheunenfest trotzdem auch: Während im Zelt die Lokalmatadore der Band Fullstop ihren Soundcheck machen, betreut die Turngemeinde Römerstadt eine Kinderolympiade mit Klassikern wie Sackhüpfen, Eierlauf und Teebeutel-Weitwurf. Ein wenig schüchtern steht Marlis (5) beim Dosenwerfen, die rosa Schirmmütze keck auf dem Kopf, die Arme hinterm Rücken verschränkt. Erst einmal schauen, wie Philipp (4) das macht. Der trifft drei Dosen. Dann ist Marlis dran, räumt mit dem dritten Wurf alle Dosen bis auf eine ab. «Zur Praunheimer 1200-Jahr-Feier haben wir die erste Olympiade gemacht. Der Bürgerverein fand das so gut, dass wir seitdem immer beim Scheunenfest dabei sind», sagt Karl Schneider, Ehrenvorsitzender der TG.

Am Freitag startete das Fest mit Roy Hammer in ein fulminantes Wochenende. «Das Zelt war voll, selbst draußen standen Leute», sagt Windecker. Weil viele auf den Bänken tanzten, hätten am nächsten Morgen einige Exemplare repariert werden müssen. Zehntscheunenfest-Normalität. «Ich schätze, dass von den älteren Besuchern 80 Prozent aus dem Stadtteil kommen», sagt Windecker. Doch auch viele junge, zugezogene Familien entdeckten das Fest schnell. «Hier kann man eben am besten andere Menschen kennenlernen.»

Beim Jazzfrühschoppen sei das Bild ein anderes: «Da kommen Kenner aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet, wir haben einen guten Ruf», sagt Windecker. Doch spätestens zur Kaffeezeit seien die Einheimischen wieder in der Mehrzahl. (hau)




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